Deutsch-ungarische Verbundenheit
Landtagspräsident Thomas Strobl nimmt am Dienstag, 27. Oktober 2026, in Stuttgart an einer Gedenkfeier anlässlich des 70. Jahrestages der Ungarischen Revolution und des Freiheitskampfes von 1956 teil.
In seiner Rede würdigt der Präsident den Mut der Freiheitskämpferinnen und Freiheitskämpfer und erinnert an die jahrhundertealte Verbundenheit Ungarns und Deutschlands. Eine friedliche Zusammenarbeit der beiden Länder sei ein starker Antrieb für das Europa der Zukunft, so Strobl.
Auf Einladung von Dr. András Izsák, Generalkonsul von Ungarn in Stuttgart, und Dr. Dezső B. Szabó, Direktor des Ungarischen Kulturzentrums Liszt-Institut, gedenken Vertreterinnen und Vertreter Ungarns, Baden-Württembergs und Stuttgarts zusammen mit weiteren Gästen im Neuen Schloss dem Kampf der Ungarinnen und Ungarn für Freiheit und Selbstbestimmung vor 70 Jahren.
Der Ungarische Volksaufstand entstand am 23. Oktober 1956 aus einem zunächst friedlichen Studierendenprotest. Die Aufständischen forderten Reformen vom totalitären kommunistischen Regime. Der Aufstand dauerte bis zur Invasion durch sowjetische Truppen am 4. November, die die Aufstände gewaltsam niederschlugen.

