Schüsse und Brandstiftung: Tatverdächtiger in U-Haft

Schüsse auf einen Barbershop in Heidenheim. (Archivbild)
Jason Tschepljakow/dpa
Nach einer versuchten Brandstiftung in der Heidenheimer Innenstadt hat die Polizei einen 19 Jahre alten Tatverdächtigen ermittelt. Der Vorfall hatte sich Ende September in derselben Nacht wie Schüsse auf einen nahe gelegenen Barbershop ereignet. Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei ist der Tatverdächtige inzwischen in Untersuchungshaft.
Demnach ist der junge Mann dringend verdächtig, an der versuchten Brandstiftung beteiligt gewesen zu sein. Er sei bereits vor drei Wochen wegen eines von der Staatsanwaltschaft Ellwangen erwirkten Haftbefehls festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt worden. Dieser habe den Haftbefehl in Vollzug gesetzt. Bei einer Durchsuchung an seiner Wohnanschrift stellte die Polizei nach eigenen Angaben Beweismittel sicher.
Zu weiteren Hintergründen, etwa dazu, ob der 19-Jährige bereits polizeibekannt ist, machte der Sprecher keine Angaben.
Benzinkanister, Böller und Einschusslöcher
Ende September hatte die Polizei gezündete Böller und einen ausgelaufenen Benzinkanister vor einer Gaststätte in der Nähe eines Barbershops gefunden, auf den in derselben Nacht mutmaßlich geschossen wurde. Die Polizei fand mehrere Einschusslöcher an dem Gebäude und dem Schaufenster. Zur Tatzeit befanden sich demnach vier Menschen im Gebäude. Es kam zu keinem Feuer und verletzt wurde in beiden Fällen niemand.
Ob ein Zusammenhang zwischen den Schüssen und der versuchten Brandstiftung bestehe, sei weiterhin Gegenstand der Ermittlungen, hieß es von einem Sprecher der Staatsanwaltschaft.
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