Landtagspräsident Strobl empfängt konsularische Vertreter aus rund 40 Staaten im Haus des Landtags
Stuttgart. Internationaler Austausch im Landtag von Baden-Württemberg: Landtagspräsident Thomas Strobl (CDU) hat am Montagabend, 20. Juli 2026, Mitglieder des Konsularische Korps im Haus des Landtags empfangen. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus etwa 40 Staaten kamen im Plenarsaal zusammen, um den internationalen Austausch und die guten Beziehungen zu Baden-Württemberg zu pflegen. Dafür stünden auch die 1.558 internationalen Partnerschaften baden-württembergischer Städte, wie der Landtagspräsident hervorhob.
Strobl hieß die Gäste mit einem Grußwort herzlich willkommen und betonte die Bedeutung des diplomatischen Dialogs sowie der internationalen Zusammenarbeit – gerade in herausfordernden Zeiten: „Das direkte Gespräch und der unmittelbare Kontakt sind fruchtbar und eröffnen Chancen von Austausch. Nicht im Ärger, der Aufregung und der Eskalation liegen Lösungen für internationale Herausforderungen, sondern in der sachlichen Arbeit, im Dialog, dem Kompromiss und im Verständnis“, betonte der Landtagspräsident.
Strobl wies darauf hin, dass internationale Beziehungen für Baden-Württemberg schon immer von Bedeutung gewesen seien. Als Land im Herzen Europas und wirtschaftliche Spitzenregion kenne der Südwesten den Wert von guten Beziehungen in andere Länder. „Wenn Menschen sich begegnen und austauschen, ist eine wichtige Grundlage des Friedens gelegt“, so der Präsident. Im Namen des Parlaments versprach Strobl den Gästen, dass der Landtag seine Politik der offenen Türen auch im internationalen Sinne weiter fortsetzen werde und sich über die guten Beziehungen und vielen Begegnungen mit den Vertreterinnen und Vertretern anderer Staaten freue.
In seinem Grußwort machte der Landtagspräsident zudem deutlich, dass Baden-Württemberg Partnerschaften auf allen Ebenen suche und pflege. Der Südwesten biete gerne die Plattform für internationale Politik und blicke dabei auf eine Tradition zurück. „Fast 700 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg pflegen weltweit 1.558 Städtepartnerschaften. Tausende Geschäftskontakte, gemeinsame Kulturprogramme, Bildungs- und Forschungsnetzwerke ergänzen dieses dichte Netz“, so Strobl.
Im Namen des Konsularischen Korps richtete zudem der Doyen das Wort an die Anwesenden. Zu dem Empfang kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Staaten unter anderem in Europa, Afrika, Asien und Südamerika. Nach den Begrüßungsworten bot der Empfang Gelegenheit für persönliche Gespräche und einen offenen Austausch zwischen den Konsulinnen und Konsuln, den Fraktionsvorsitzenden sowie weiteren Gästen.