Friedrich (Gotthilf) Winker

Parlament

1919
Verfassunggebende Landesversammlung des freien Volksstaates Württemberg (SPD, Landesliste)

1920
Landtag des freien Volksstaates Württemberg (SPD, Wahlkreis Württemberg 1 Stadtdirektionsbezirk Stuttgart, ab 1924 Bezirksliste Stuttgart-Stadt)

Partei vor 1933 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

nach 1945 -
Geburt 27.11.1883, Knittlingen
Ehe Emilie Helene geb. Wimpff (1906)
Beruf Beamter
Kinder Unbekannt
Konfession Evangelisch
Verstorben 16.11.1942, Kreuzthal (Buchenberg)

Verfolgung

November 1933
Winker ist Oberrechnungsrat bei der Ortsbehörde für die Arbeiter- und Angestelltenversicherung in Stuttgart. Im November 1933 wird er aus politischen Gründen entlassen. Die rechtliche Grundlage dafür bildet das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums.

Biografie

Sohn eines Mundharmonikamachers und Geschäftsführers

Volksschule

Ausbildung im mittleren städtischen Verwaltungsdienst (Verwaltungsdienstprüfung)

1919
Städtischer Registrator

1924
Städtischer Rechnungsrat

1928
Städtischer Oberrechnungsrat in Stuttgart

1930
Vorstand der Ortsbehörde für die Arbeiter- und Angestelltenversicherung

Mai 1941
Erwerb eines Hauses und Niederlassung in Kreuzthal (heute zu Buchenberg) bei Kempten

Literatur

Schröder 1995, S. 803.

Mittag 1997, S. 187-188.

Raberg 2001, S. 1023-1024.

Weik 2003, S. 322.