Rudolf Seubert

Parlament

1919
Verfassunggebende Landesversammlung der Republik Baden (Zentrumspartei, Wahlkreis 2 Freiburg)

1921
Landtag der Republik Baden (Zentrumspartei, Wahlkreis 4 Offenburg-Baden, ab 1929 Wahlkreis 8 Emmendingen-Lahr)

Partei vor 1933 Deutsche Zentrumspartei

nach 1945 -
Geburt 29.05.1873, Rauenberg
Ehe Angela geb. Lehmann (1897)
Beruf Bahnhofsinspektor
Kinder Unbekannt
Konfession Römisch-katholisch
Verstorben 11.08.1946, Baden-Baden

Verfolgung

23.08.1944
Seubert wird am 23. August 1944 im Rahmen der »Aktion Gewitter« von der Gestapo verhaftet und vorübergehend inhaftiert.

Biografie

Volksschule

ab 1894
Tätigkeit im badischen Eisenbahndienst, zunächst als Assistent

Mitglied der Zentrumspartei

1908
Betriebssekretär in Gengenbach

1909
Mitglied der badischen Ständeversammlung

ab 1910
Bahnstationsvorstand in Kippenheim, später Oberstationskontrolleur und Bahnhofsinspektor

Stadtverordneter in Gengenbach

1925
Dritter Fraktionsvorsitzender der Zentrumspartei im Badischen Landtag

1938
Übersiedelung von Kippenheim nach Baden-Baden

Literatur

Handbuch des öffentlichen Lebens, Leipzig 1930, S. 962.

Hans-Jürgen Kremer (Hrsg.): Mit Gott für Wahrheit, Freiheit und Recht. Quellen zur Organisation und Politik der Zentrumspartei und des politischen Katholizismus in Baden 1888-1914, Stuttgart 1983, S. 287.

Hans-Jürgen Kremer: Das Großherzogtum Baden in der politischen Berichterstattung der preußischen Gesandten, 2, 1900-1918, Stuttgart 1992, S. 412.

Weik 2003, S. 302.

Michael Kitzing: Für den christlichen und sozialen Volksstaat. Die Badische Zentrumspartei in der Weimarer Republik, Düsseldorf 2013, S. 423.