Wilhelm Stump

Parlament

1948
Landtag Baden (SPD, Wahlkreis 6 Freiburg-Müllheim)

1952
Verfassungsgebende Landesversammlung Baden-Württemberg (SPD, Wahlkreis Müllheim-Lörrach)

1953
Landtag Baden-Württemberg (SPD, Wahlkreis Müllheim-Lörrach)

Partei vor 1933 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

nach 1945 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Geburt 14.08.1890, Kandern
Ehe Rosa geb. Eberhardt
Beruf Mechaniker, Bürgermeister
Kinder Kinderlos
Konfession Konfessionslos
Verstorben 21.07.1963, Lörrach

Verfolgung

22.08.1944
Stump wird am 22. August 1944 im Rahmen der »Aktion Gewitter« in Kandern von der Gestapo verhaftet und in »Schutzhaft« genommen. Zunächst wird er im Gerichtsgefängnis in Lörrach inhaftiert, ab 23. August 1944 im Konzentrationslager Natzweiler, ab 5. September 1944 im Konzentrationslager Dachau, ab 16. September 1944 im Konzentrationslager Mauthausen. Dort wird er am 31. Oktober 1944 aus der Haft entlassen.

Biografie

Stiefsohn eines Müllers

Volksschule in Kandern

Gewerbeschule

Lehre als Mechaniker

Tätigkeit als Mechaniker in Gaggenau und Frankfurt am Main

1908
Mitglied des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes (DMV)

1914
Eintritt in die SPD

1918
Aufbau des Arbeiter-Sport-Kartells in Kandern und dessen Vorsitzender

1926
Mitglied des Bürgerausschusses der Stadt Kandern

Mitglied im Gemeinderat der Stadt Kandern

1946
Kreisrat im Landkreis Müllheim

1946
Bürgermeister der Stadt Kandern

Literatur

Weik 2003, S. 148.

Volker G. Scheer: Kandern. Stadt seit 1810. Ereignisse, Personen und Bilder der Kanderner Stadtgeschichte seit der Stadterhebung und bekannte und bedeutende Personen aus der älteren Geschichte Kanderns, Kandern, Freiburg im Breisgau 2005, S. 309.

Kühnel 2009, S. 57, 66.

Volker G. Scheer: Kandern 1810-2010. 200 Jahre Stadtrecht, Freiburg im Breisgau 2010, S. 315.

Dokumente

Entlassungsschein des Konzentrationslagers Mauthausen

Stump wurde am 31. Oktober 1944 - nach über zwei Monaten Haft - aus der »Schutzhaft« des Konzentrationslagers Mauthausen entlassen.