Tennisstars Rybakina und Gauff erreichen Viertelfinale

2024 feierte Jelena Rybakina den Titel in Stuttgart, diesen Erfolg würde sie in dieser Woche gern wiederholen.
Marijan Murat/dpa
Die beiden Tennisstars Coco Gauff und Jelena Rybakina spielen beim hochkarätig besetzten Tennis-Turnier in Stuttgart um den Halbfinaleinzug. Ohne Satzverlust zogen die beiden Topgesetzten nach Freilosen zum Auftakt ins Viertelfinale ein.
French-Open-Champion Gauff (22) hatte bei ihrem ersten Stuttgart-Auftritt in diesem Jahr zunächst Probleme, ehe sie zu einem 7:5, 6:1-Erfolg gegen die nachlassende Russin Ljudmila Samsonowa rauschte. Zu Beginn ihres Achtelfinals wirkte die Weltranglisten-Dritte aus den USA teilweise verunsichert, machte ein 0:3 und ein 4:5 im ersten Abschnitt aber wett.
Viertelfinalpartien stehen am Freitag an
Die kasachische Australian-Open-Siegerin Rybakina präsentierte sich beim 6:3, 6:4 gegen die Russin Diana Schnaider souverän. «Ich bin glücklich über den Sieg. Es gibt aber immer noch Dinge, die ich verbessern kann», sagte die 26-Jährige selbstkritisch.
Bei eigenem Aufschlag hatte die stets ruhig und kontrolliert auftretende Weltranglisten-Zweite auf dem schnellen Sandplatz dominiert und keine Zweifel aufkommen lassen. Jeweils ein Break in beiden Sätzen reichte ihr zum verdienten Weiterkommen.
Am Freitag tritt Gauff in der Runde der besten Acht gegen die Tschechin Karolina Muchova an. Rybakina bekommt es jetzt mit der früheren US-Open-Finalistin Leylah Fernandez aus Kanada oder der Türkin Zeynep Sönmez zu tun.
Rybakina jagt zweiten Stuttgart-Titel
Nach der verletzungsbedingten Absage der belarussischen Weltranglisten-Ersten Aryna Sabalenka sind Rybakina und Gauff die Topfavoritinnen auf den Titel. Die frühere Wimbledonsiegerin Rybakina hatte 2024 das Turnier bereits gewonnen. Auch die Stuttgart-Gewinnerin von 2022 und 2023, die Polin Iga Swiatek, rechnet sich als Nummer vier der Welt gute Chancen aus.
Wie 2023, 2024 und 2025 steigt das Viertelfinale des hochklassig besetzten Hallen-Turniers angesichts der Flaute im deutschen Frauen-Tennis wenig überraschend ohne deutsche Beteiligung. Aus einem deutschen Quintett hatten es Laura Siegemund und Eva Lys ins Achtelfinale geschafft, dort aber Überraschungen klar verpasst.
© dpa-infocom, dpa:260416-930-955074/2