Landtagspräsident Strobl trifft hochrangige Gesprächspartner in Osteuropa
Stuttgart. Die Donau-Anrainerstaaten Ungarn und Bulgarien sind Ziel einer dreitägigen Informationsreise, zu der Landtagspräsident Thomas Strobl (CDU) am heutigen Mittwoch, 15. Juli 2026, aufbricht. Auf dem Programm stehen Gespräche mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der nationalen Parlamente und Regierungen in Budapest und Sofia, darunter der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar und der bulgarische Regierungschef Rumen Radev.
„Der Landtag von Baden-Württemberg hat die Donauraumstrategie der EU immer unterstützt. Und er wird das auch in Zukunft tun – mit einem besonderen Fokus auf die parlamentarische Zusammenarbeit“, erklärte Strobl vor der Abreise am Mittwochabend. Die politische, wirtschaftliche und kulturelle Kooperation mit den Ländern im Einzugsgebiet der Donau vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer sei „in unser aller Interesse und muss daher vertieft werden“, so der Landtagspräsident. Das gelte gerade auch mit Blick auf die Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, einen Mitgliedsstaat der EU-Donauraumstrategie.
Der Landtagspräsident trifft gleich am morgigen Donnerstag, 16. Juli, in Budapest den neu gewählten ungarischen Ministerpräsidenten Péter Magyar sowie die Außenministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Dr. Anita Orbán. Auch ein Austausch mit Ágnes Forsthoffer, Präsidentin der Ungarischen Nationalversammlung, die Strobl noch am Tag seiner Wahl zum Landtagspräsidenten am 12. Mai nach Budapest eingeladen hatte, steht auf dem Programm. Weitere Gesprächspartner in Budapest sind Dr. Anikó Nagy Hallerné, Vizepräsidentin der Nationalversammlung, Gregor Gallai, Parlamentssprecher der Ungarndeutschen und Vorsitzender des Ausschusses der Nationalitäten Ungarns, und Prof. Dr. Zoltán Tibor Pállinger, Rektor der Andrássy Universität Budapest.
Am Freitag, 17. Juli, geht es für den Landtagspräsidenten weiter nach Sofia. Dort stehen Treffen mit Parlamentspräsidentin Dr. Michaela Dozova und Ministerpräsident Rumen Radev auf dem Programm. Bulgarien hat aktuell den Vorsitz in der EU-Donauraumstrategie inne. Auch ein Austausch mit Mitgliedern der Deutsch-Bulgarischen Handelskammer und ein Besuch des Werks des Esslinger Antriebs- und Automatisierungsspezialisten Festo in Sofia sind vorgesehen.