Mit Podcast, Gedicht und Facharbeit zum Förderpreis
Stuttgart. Am Donnerstag, 11. Juni 2026, sind vier Schülerinnen und Schüler mit dem Förderpreis des 68. Schülerwettbewerbs ausgezeichnet worden. Die Ehrung durch Landtagspräsident Thomas Strobl und die Mitglieder des Beirats fand im Plenarsaal des Landtags von Baden-Württemberg statt. Gewürdigt wurden: Mila Sucher (Gymnasium, Achern), Nika-Sophie Bucher (Peutinger-Gymnasium, Ellwangen), Asmin Bozan (Schenk-von-Limpurg-Gymnasium, Gaildorf) und Max Thiel (Agnes-von-Hohenstaufen-Schule, Schwäbisch Gmünd).
„Mit Ihren Arbeiten haben Sie nicht einfach an einem Wettbewerb teilgenommen. Nein! Sie haben Ihre Stimme erhoben für ein Thema, das Ihnen wichtig ist. Sie haben sich eingemischt! Und dabei ganz klar überzeugt!“, so der Landtagspräsident in seinem Grußwort an die Förderpreisträgerinnen und den Förderpreisträger.
Mit ihren Wettbewerbsbeiträgen zeigten die Schülerinnen und Schüler Haltung, sagten der Politik ihre Meinung und brächten sich in die politische Debatte ein, so Strobl. Den Gewinnerinnen und dem Gewinner des Förderpreises sei dies besonders eindrucksvoll gelungen.
Die vier Wettbewerbsarbeiten der Preisträgerinnen und des Preisträgers befassten sich mit ganz unterschiedlichen Themen: Mila Sucher beschäftigte sich in einem Podcast mit dem Thema „Zivilcourage – Was bedeutet Mut in unserer Gesellschaft?“. Nika-Sophie Bucher reichte eine Facharbeit mit dem Titel „Sind die Sozialen Medien das neue Spielfeld, das über politische Macht entscheidet?“ ein. Auch Asmin Bozan entschied sich für eine Facharbeit, ihr Thema: „Ein Zug ins Vergessen? – Der KZ-Häftlingstransport von Eckartshausen und die Bedeutung lokaler Erinnerung“. Max Thiel überzeugte mit einem Poetry Slam zum Thema „Gesellschaftlicher Widerspruch im Umgang mit Krieg?“. Alle vier Arbeiten sind auf der Webseite des Schülerwettbewerbs unter https://www.schuelerwettbewerb-bw.de/foerderpreise/(externer Link) einsehbar.
Ausgewählt wurden die vier ausgezeichneten Einzelbeiträge aus den 1.859 Arbeiten, die von fast 3.000 Schülerinnen und Schülern aus ganz Baden-Württemberg im Zuge des 68. Schülerwettbewerbs eingereicht wurden. Aus dieser Vielzahl stächen die vier prämierten Beiträge heraus, so der Landtagspräsident Strobl. Mit ihren Arbeiten zeigten die jungen Leute, vor welchen Herausforderungen sowohl die Politik als auch die Gesellschaft stünden. Auch der Beiratsvorsitzende des Schülerwettbewerbs, Ralf Nentwich MdL, würdigte die Leistungen der Schülerinnen und Schüler: „Das Wichtige seid ihr, sind die Arbeiten und das Engagement, das in den Arbeiten steckt“, so Nentwich.
Als Auszeichnung für ihre herausragenden Leistungen erhielten die vier Preisträgerinnen und Preisträger Urkunden, Silbermünzen, sowie ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
Der Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg wird jährlich von der Landeszentrale für politische Bildung ausgerichtet und will junge Menschen zu mehr Teilhabe an der Demokratie bewegen und das Interesse an Politik wecken. Landtagspräsident Thomas Strobl appelliert als Schirmherr des Wettbewerbs an Schülerinnen und Schüler in ganz Baden-Württemberg, sich über ihre Beiträge mit unserer Demokratie und relevanten politischen Themen auseinanderzusetzen.