Vorsitzender Hahn: „Landesgartenschauen sind ein Impuls für die Entwicklung der Kommunen“
Stuttgart/Ellwangen. Im Rahmen seiner auswärtigen Sitzung am Mittwoch, 8. Juli 2026, hat der Ausschuss für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat die Landesgartenschau 2026 in Ellwangen besichtigt. Dies hat der Ausschussvorsitzende Martin Hahn (Grüne) mitgeteilt. Im Zentrum des Besuchs stand laut Hahn der Austausch mit den Projektverantwortlichen und Ausstellenden.
„Projekte wie die Landesgartenschau sind ein besonderes Highlight in der Entwicklung einer Stadt“, betonte der Vorsitzende bei der Besichtigung des rund 26 Hektar großen Geländes. Der mehr als zweistündige Rundgang führte die Mitglieder des Ausschusses, Landwirtschaftsministerin Marion Gentges (CDU) und weitere geladene Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Innenstadt Ellwangens bis in die naturnahen Daueranlagen der Landesgartenschau, wo dem Ausschussvorsitzenden zufolge mehrere Ausstellungen und Geländepunkte besichtigt wurden. Im Fokus stand bei allen Stopps des Rundgangs der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Ausstellenden und der Projektplanung, wie Hahn erklärte. Dabei sei deutlich geworden, welch positiven Effekt die Landesgartenschau für die Gemeinschaft in der Stadt und der Region habe: „Hier entsteht das Wir-Gefühl, das in unserer Gesellschaft dringend benötigt wird“, so der Vorsitzende.
Auf dem Rundgang begleitet wurden die Ausschussmitglieder unter anderem von Gerhard Hugenschmidt, dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung von bwgrün.de (Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH), wie Hahn mitteilte. Auch die Geschäftsführer der Landesgartenschau Ellwangen 2026, Nils Degen und Stefan Powolny, begleiteten den Rundgang und erläuterten das Ausstellungskonzept. Die Mitglieder des Landwirtschaftsausschusses zeigten sich beeindruckt von der künstlerischen Gestaltung und Nachhaltigkeit der Ausstellungsinhalte und Anlagen, so der Vorsitzende.
Der Besichtigung ging Hahn zufolge die reguläre Sitzung des Ausschusses mit einer Begrüßung durch den Bürgermeister von Ellwangen, Volker Grab, voraus. Zudem benannte der Ausschuss Gerd Bayer (Grüne) und Dr. Tim Breitkreuz (CDU) als Vertreter des Landtags für den Landesbeirat für Tierschutz, teilte der Ausschussvorsitzende mit.
Die Landesgartenschau in Ellwangen findet noch bis 4. Oktober 2026 unter dem Motto „Lust am Wandel“ statt. Durch die Kombination aus rund 2.000 Veranstaltungen und drei neu gestalteten Daueranlagen (Auenpark, Brückenpark und Stadtpark) soll das Gebiet rund um den Fluss Jagst als vielseitiges Natur- und Erholungsgebiet erlebbar gemacht werden. Seit Projektbeginn wurden durch die Stadt und die Landesgartenschau mehr als 85 Millionen Euro investiert. Auch das Land ist mit Geldern beteiligt, durch die unter anderem die Renaturierung der Jagst finanziert wurde, wie der Ausschussvorsitzende erklärte.