Karl Kienle

Parlament

1946
Landtag Württemberg-Baden (SPD, Wahlkreis 13 Göppingen)

Partei vor 1933 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

nach 1945 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Geburt 12.02.1894, Obersontheim
Ehe Marta Mathilde geb. Wagner (1928)
Beruf Lehrer
Kinder Kinderlos
Konfession Evangelisch
Verstorben 12.09.1976, Geislingen an der Steige

Verfolgung

28.03.1933
Kienle wird am 28. März 1933 verhaftet und im Militärarresthaus Ulm in »Schutzhaft« genommen. Am 19. April 1933 wird er aus der Haft entlassen.

05.10.1933
Kienle ist Lehrer am Realgymnasium in Geislingen. Am 5. Oktober 1933 wird er durch Entschließung des Reichsstatthalters Wilhelm Murrs aus politischen Gründen entlassen. Die rechtliche Grundlage dafür bildet das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums.

Biografie

Volksschule

Realgymnasium in Schwäbisch Gmünd

Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg

1920
Dienstprüfung als Lehrer in neusprachlicher Richtung

1920
Hilfslehrer am Realgymnasium in Göppingen

Juli 1927
Studienrat am Realgymnasium in Geislingen an der Steige

Mitglied des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold

1945
Mehrfach Amtsverweser des Oberbürgermeisters in Geislingen an der Steige

ab 1946
Stadtrat in Geislingen an der Steige

Mitglied des Kreistags des Landkreises Göppingen

ab Dezember 1946
Vorsitzender der Spruchkammer Geislingen an der Steige

Literatur

Gunther Mai: Die Geislinger Metallarbeiterbewegung zwischen Klassenkampf und Volksgemeinschaft 1931-1933/34, Düsseldorf 1984, S. 76, 95.

Weik 2003, S. 75.

Stadtarchiv Geislingen an der Steige (Hrsg.): Zeitpunkte der Stadtgeschichte. Vor 125 Jahren: 7. November 1891. Gründung des SPD-Ortsvereins Geislingen-Altenstadt-Kuchen, Geislingen an der Steige 2016, S. 7.