Nach 1:5 in München: Hoffenheim will gegen Freiburg Rekord

Der Coach der TSG 1899 Hoffenheim will mit seinem Team zurück in die Erfolgsspur. (Archivbild)

Im Baden-Duell gegen den SC Freiburg will die TSG 1899 Hoffenheim schnell zurück in die Erfolgsspur. Die 1:5-Niederlage zuletzt in München soll nur ein kleiner Dämpfer gewesen sein. «Wir haben nicht unser Gesicht und auch nicht unser Selbstvertrauen verloren, aber die Erfolgswelle. Es gilt, relativ schnell wieder eine neue zu generieren», sagte TSG-Coach Christian Ilzer vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

In den vergangenen Spielen taten sich die Kraichgauer gegen Freiburg indes oft schwer. Der bislang letzte Heimsieg liegt mehr als sechs Jahre zurück. In den zurückliegenden sieben Partien daheim ging der SC fünfmal als Sieger vom Platz, zweimal gab es ein Remis.

TSG will Rekord: Achter Heimsieg nacheinander

«Es ist ein Duell, was wir schon lange nicht mehr für uns entscheiden konnten. Umso mehr liegt der Fokus drauf», sagte Ilzer. «Es gilt, ein gutes Spiel zu machen gegen eine Mannschaft, die extrem schwer zu besiegen ist. Uns ist bewusst, dass wir in allen Bereichen ans Limit gehen müssen», betonte der Österreicher, der mit seinem Team einen Rekord anstrebt - den achten Heimsieg nacheinander.

Dass die Breisgauer unter der Woche beim Pokal-Erfolg gegen Hertha BSC bis in das Elfmeterschießen mussten und Coach Julian Schuster wegen einer Sperre nicht an der Seitenlinie stehen wird, sieht Ilzer nicht als Vorteile. Dies sei alles trügerisch. «Deshalb Vollgas morgen, alles andere wird nicht reichen», sagte der 48-Jährige.

Burger, Hranac, Bernardo zurück - Lemperle noch verletzt

Personell hat er wieder mehr Alternativen. Zwar fällt Tim Lemperle weiterhin mit einer Innenbandverletzung im Sprunggelenk aus, doch Wouter Burger nach seiner Sperre und der zuletzt kranke Robin Hranac kehren wohl in die Startelf zurück. Linksverteidiger Bernardo ist nach seiner Verletzung zumindest wieder im Kader.

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