(Gottlieb) Karl Kübler

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Parlament

1919
Verfassunggebende Landesversammlung des freien Volksstaates Württemberg (DDP, Landesliste)

1922
Landtag des freien Volksstaates Württemberg (DDP, Landesliste)

1946
Beratende Landesversammlung Württemberg-Hohenzollern (DVP)

1947
Landtag Württemberg-Hohenzollern (DVP, Wahlkreis Ravensburg)

Partei vor 1933 Deutsche Demokratische Partei (DDP)

nach 1945 Demokratische Volkspartei (DVP)
Freie Demokratische Partei (FDP)
Geburt 18.10.1880, Stuttgart
Ehe Julie geb. Supper (1909)
Beruf Postbeamter
Kinder 3
Konfession Evangelisch
Verstorben 02.08.1955, Ravensburg

Verfolgung

01.04.1934
Kübler ist Postbeamter in Geislingen an der Steige. Am 1. April 1934 wird er aus politischen Gründen nach Ravensburg strafversetzt.

Biografie

Sohn eines Bäckermeisters

1887
Volksschule in Feuerbach

1891
Realschule in Stuttgart

Ausbildung zum Postbeamten des mittleren Diensts

1905
Postassistent, später Postsekretär in Geislingen an der Steige

1912
Mitglied des Gemeinderats in Geislingen an der Steige

1914
Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier und Offizier beim Landwehr-Infanterieregiment 125, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse, dem Eisernen Kreuz I. Klasse, dem Verwundeten-Abzeichen, dem Ritterkreuz mit Schwertern zum Königlich Württembergischen Friedrichsorden

1918
Mitgründer der DDP in Württemberg

1919
Mitglied des Kreistags von Geislingen an der Steige

01.04.1934
Postbeamter in Ravensburg

01.12.1942
Ruhestand

06.10.1945
Leiter des Postamts in Ravensburg, zunächst als Postamtmann, dann als Oberpostamtmann

1946
Mitglied des Gemeinderats in Ravensburg und des Kreistags

Orts- und Kreisvorsitzender der DVP bzw. FDP in Ravensburg

Rezeption

1953
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Literatur

Auszeichnung verdienter Männer, in: Neues Vaterland (Beilage zum Südwest-Merkur), 22. Oktober 1953.

Oberpostamtmann a. D. K. K., in: Geislinger Zeitung, 6. August 1955.

Ein aufrechter Demokrat gestorben, in: Neues Vaterland (Beilage zum Südwest-Merkur), 9. September 1955.

Hans Georg Wieck: Christliche und Freie Demokraten in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden und Württemberg 1945/46, Düsseldorf 1958, S. 174-175.

Raberg 2001, S. 481-482.

Frank Raberg: Karl Kübler, in: Baden-Württembergische Biographien, 3, 2002, S. 210-212.

Weik 2003, S. 86.