Adolf Müller

Verfolgung
02.03.1933
Müller wird am 2. März 1933 zusammen mit anderen Personen aus Schopfheim verhaftet und vorübergehend in »Schutzhaft« genommen. Anlass der Verhaftung ist die bevorstehende Reichstagswahl am 5. März 1933.
1933
Müller ist Geschäftsführer des Konsumvereins in Schopfheim-Fahrnau. 1933 wird er aus politischen Gründen aus diesem Amt entlassen.
Biografie
Sohn eines Schneiders
1878
Volksschule in Schopfheim
1887
Lehre als Sattler in Schopfheim
Wanderschaft als Sattlergeselle in Deutschland, Österreich und der Schweiz
1893
Militärdienst
1903
Mitgründer und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins in Schopfheim
bis 1906
Tätigkeit als Sattler
1906
Selbstständiger Sattlermeister in Schopfheim
1906
Mitglied des Bürgerausschusses in Schopfheim
1909
Mitglied der badischen Ständeversammlung
1912
Mitglied des Gemeinderats in Schopfheim
1913
Zunächst Angestellter, dann Geschäftsführer des Konsumvereins in Schopfheim-Fahrnau
1914
Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg
1919
Stellvertretender Bürgermeister in Schopfheim
1945
Erneut stellvertretender Bürgermeister in Schopfheim
Rezeption
Namenspatron der Adolf-Müller-Straße in Schopfheim
Literatur
Schumacher 1995, S. 108.
Schröder 1995, S. 625.
Artur Cremans: Adolf Müller. Ein profilierter Sohn der Stadt Schopfheim, in: Schopfheim Jahrbuch, 27, 2011, S. 81-87.
Weik 2003, S. 299.