Adolf Müller

Parlament

1919
Verfassunggebende Landesversammlung der Republik Baden (SPD, Wahlkreis 2 Freiburg)

Partei vor 1933 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

nach 1945 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Geburt 11.11.1872, Schopfheim
Ehe Anna M. geb. Färber (1901)
Beruf Sattler, kaufmännischer Angestellter
Kinder 5
Konfession Evangelisch
Verstorben 08.06.1951, Schopfheim

Verfolgung

02.03.1933
Müller wird am 2. März 1933 zusammen mit anderen Personen aus Schopfheim verhaftet und vorübergehend in »Schutzhaft« genommen. Anlass der Verhaftung ist die bevorstehende Reichstagswahl am 5. März 1933.

1933
Müller ist Geschäftsführer des Konsumvereins in Schopfheim-Fahrnau. 1933 wird er aus politischen Gründen aus diesem Amt entlassen.

Biografie

Sohn eines Schneiders

1878
Volksschule in Schopfheim

1887
Lehre als Sattler in Schopfheim

Wanderschaft als Sattlergeselle in Deutschland, Österreich und der Schweiz

1893
Militärdienst

1903
Mitgründer und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins in Schopfheim

bis 1906
Tätigkeit als Sattler

1906
Selbstständiger Sattlermeister in Schopfheim

1906
Mitglied des Bürgerausschusses in Schopfheim

1909
Mitglied der badischen Ständeversammlung

1912
Mitglied des Gemeinderats in Schopfheim

1913
Zunächst Angestellter, dann Geschäftsführer des Konsumvereins in Schopfheim-Fahrnau

1914
Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg

1919
Stellvertretender Bürgermeister in Schopfheim

1945
Erneut stellvertretender Bürgermeister in Schopfheim

Rezeption

Namenspatron der Adolf-Müller-Straße in Schopfheim

Literatur

Schumacher 1995, S. 108.

Schröder 1995, S. 625.

Artur Cremans: Adolf Müller. Ein profilierter Sohn der Stadt Schopfheim, in: Schopfheim Jahrbuch, 27, 2011, S. 81-87.

Weik 2003, S. 299.