Carl Müller
Verfolgung
Frühjahr 1933
Um einer Verhaftung durch die NS-Behörden zu entgehen, flieht Müller im Frühjahr 1933 in die Schweiz. Von dort emigriert er im Oktober 1933 nach Wien.
Biografie
Sohn eines Malers
vor 1914
Tätigkeit als Kunstmaler und Schriftsteller in der Schweiz
Ende 1918
Rückkehr nach Württemberg
Eintritt in die USPD
August 1919
Mit Unterbrechungen Aufenthalt in Zürich
April 1920
Parteisekretär der USPD in Weingarten
1920
Mit der linken USPD Eintritt in die KPD
1922
Mitglied des Gemeinderats in Weingarten
Januar 1924
Kurzzeitige Verhaftung und polizeiliche Überwachung seiner Post wegen seiner Tätigkeit für die KPD
Redakteur des KPD-Organs »Süddeutsche Arbeiterzeitung« in Stuttgart
1927
Müller wird aus der KPD ausgeschlossen.
Müller lebte eine Zeit lang mit der württembergischen Kommunistin Anna Stegmaier (geb. 4. November 1899, gest. 27. Juli 1973) zusammen.
Frühjahr 1933
Emigration in die Schweiz
Oktober 1933
Übersiedelung nach Wien
nach 1945
Tätigkeit als Kunstmaler in Wien
Literatur
Hermann Weber: Wandlungen des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik, 2, Frankfurt am Main 1969, S. 225.
Schumacher 1995, S. 108.
Schröder 1995, S. 627-628.
Raberg 2001, S. 588
Weik 2003, S. 317.
Weber Herbst 2008, S. 614