Carl Müller

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Parlament

1920
Landtag des freien Volksstaates Württemberg (USPD, ab 1920 KPD, Landesliste)

Partei vor 1933 Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD)
Kommunistische Partei Deutschlands (KPD)

nach 1945 -
Geburt 22.09.1879, Stuttgart
Ehe Verheiratet (1907)
Beruf Kunstmaler, Schriftsteller, Redakteur, Parteifunktionär
Kinder Kinderlos
Konfession Evangelisch
Verstorben 07.09.1953, Mödling

Verfolgung

Frühjahr 1933
Um einer Verhaftung durch die NS-Behörden zu entgehen, flieht Müller im Frühjahr 1933 in die Schweiz. Von dort emigriert er im Oktober 1933 nach Wien.

Biografie

Sohn eines Malers

vor 1914
Tätigkeit als Kunstmaler und Schriftsteller in der Schweiz

Ende 1918
Rückkehr nach Württemberg

Eintritt in die USPD

August 1919
Mit Unterbrechungen Aufenthalt in Zürich

April 1920
Parteisekretär der USPD in Weingarten

1920
Mit der linken USPD Eintritt in die KPD

1922
Mitglied des Gemeinderats in Weingarten

Januar 1924
Kurzzeitige Verhaftung und polizeiliche Überwachung seiner Post wegen seiner Tätigkeit für die KPD

Redakteur des KPD-Organs »Süddeutsche Arbeiterzeitung« in Stuttgart

1927
Müller wird aus der KPD ausgeschlossen.

Müller lebte eine Zeit lang mit der württembergischen Kommunistin Anna Stegmaier (geb. 4. November 1899, gest. 27. Juli 1973) zusammen.

Frühjahr 1933
Emigration in die Schweiz

Oktober 1933
Übersiedelung nach Wien

nach 1945
Tätigkeit als Kunstmaler in Wien

Literatur

Hermann Weber: Wandlungen des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik, 2, Frankfurt am Main 1969, S. 225.

Schumacher 1995, S. 108.

Schröder 1995, S. 627-628.

Raberg 2001, S. 588

Weik 2003, S. 317.

Weber Herbst 2008, S. 614