Ernst Kraft

Verfolgung
März 1933
Kraft wird am 13. März 1933 verhaftet und (zusammen mit anderen Mitgliedern der Mannheimer SPD) im Bezirksgefängnis Mannheim vorübergehend in »Schutzhaft« genommen.
1933
Kraft ist Gewerkschaftssekretär des Buchdruckerverbandes in Mannheim. 1933 wird er im Zuge der Gleichschaltung der Gewerkschaften durch die NS-Behörden entlassen.
Biografie
1886
Volksschule in Danzig
1897
Lehre als Schriftsetzer
nach 1901
Tätigkeit als Schriftsetzer
ab 1919
Stadtverordneter und Bezirksrat in Mannheim
1921
Tätigkeit als Gewerkschaftssekretär des Buchdruckerverbandes in Mannheim
1928
Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Mannheim
September 1943
Übersiedelung nach Dohna, dort Tätigkeit als Buchhändler
Literatur
Rapp 1929, S. 157.
Erich Matthias, Hermann Weber: Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Mannheim, Mannheim 1984, S. 98-100.
Herbert Hoffmann: Im Gleichschritt in die Diktatur? Die nationalsozialistische »Machtergreifung« in Heidelberg und Mannheim 1930-1935, Frankfurt am Main 1985, S. 150.
Schumacher 1995, S. 86.
Weik 2003, S. 297.