Dr. Eugen (Franz Josef) Orgeldinger
Verfolgung
1940
Orgeldinger ist Schulleiter der Gewerblichen und Kaufmännischen Berufsschule in Oberndorf am Neckar. 1940 wird er aus politischen Gründen abberufen und als Berufsschullehrer nach Bad Cannstatt und Stuttgart-Vaihingen strafversetzt.
Biografie
Sohn eines Schmiedemeisters
Progymnasium in Rottenburg
ab 1914
Lehre als Mechaniker bei der Maschinenfabrik Fouquet & Frauz in Rottenburg
Juni 1916
Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, dort Flugzeugmonteur und Ausbildung zum Seeflugzeugführer
1919
Abitur am Realgymnasium in Stuttgart
1919
Studium des Maschinenbaus und der Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Hochschule Stuttgart, Abschluss als Diplom-Ingenieur
1924
Eintritt in den Berufsschuldienst an der Gewerbeschule Göppingen, ab 1926 als Gewerbeschulassessor
1930
Eintritt in die Zentrumspartei
ab 1931
Gewerbeschulrat in Oberndorf am Neckar
1934
Leiter der Gewerblichen und Kaufmännischen Berufsschule in Oberdorf am Neckar
1945
Promotion zum Dr.-Ing. an der Technischen Hochschule Stuttgart
Juni 1945
Kommissarischer Leiter der Gewerblichen Berufsschule Stuttgart-Zuffenhausen
1946
Leiter des Staatlichen Berufspädagogischen Instituts in Stuttgart
1946
Mitbegründer der DVP
April 1947
Ernennung zum Studiendirektor
April 1948
Ernennung zum Oberstudiendirektor
Literatur
Hermann Vietzen, Kurt Leipner (Hrsg.): Chronik der Stadt Stuttgart 1945-1948, Stuttgart 1972, S. 203, 207, 211, 491.
Weik 2003, S. 109.
Kühnel 2009, S. 216.