Dr. Eugen (Franz Josef) Orgeldinger

fallback-gb-portrait
Parlament

1946
Vorläufige Volksvertretung Württemberg-Baden (Vertreter der DVP)

1946
Verfassungsgebende Landesversammlung Württemberg-Baden (DVP, Wahlkreis 1 Stuttgart)

1946
Landtag Württemberg-Baden (DVP, Wahlkreis 1 Stuttgart)

Partei vor 1933 Deutsche Zentrumspartei

nach 1945 Demokratische Volkspartei (DVP)
Freie Demokratische Partei (FDP)
Geburt 22.04.1897, Elberfeld (Wuppertal)
Ehe Hedwig geb. Bittlingmaier (1924)
Beruf Ingenieur, Lehrer, Schulleiter
Kinder 2
Konfession Römisch-katholisch
Verstorben 18.04.1955, Mindelheim

Verfolgung

1940
Orgeldinger ist Schulleiter der Gewerblichen und Kaufmännischen Berufsschule in Oberndorf am Neckar. 1940 wird er aus politischen Gründen abberufen und als Berufsschullehrer nach Bad Cannstatt und Stuttgart-Vaihingen strafversetzt.

Biografie

Sohn eines Schmiedemeisters

Progymnasium in Rottenburg

ab 1914
Lehre als Mechaniker bei der Maschinenfabrik Fouquet & Frauz in Rottenburg

Juni 1916
Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, dort Flugzeugmonteur und Ausbildung zum Seeflugzeugführer

1919
Abitur am Realgymnasium in Stuttgart

1919
Studium des Maschinenbaus und der Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Hochschule Stuttgart, Abschluss als Diplom-Ingenieur

1924
Eintritt in den Berufsschuldienst an der Gewerbeschule Göppingen, ab 1926 als Gewerbeschulassessor

1930
Eintritt in die Zentrumspartei

ab 1931
Gewerbeschulrat in Oberndorf am Neckar

1934
Leiter der Gewerblichen und Kaufmännischen Berufsschule in Oberdorf am Neckar

1945
Promotion zum Dr.-Ing. an der Technischen Hochschule Stuttgart

Juni 1945
Kommissarischer Leiter der Gewerblichen Berufsschule Stuttgart-Zuffenhausen

1946
Leiter des Staatlichen Berufspädagogischen Instituts in Stuttgart

1946
Mitbegründer der DVP

April 1947
Ernennung zum Studiendirektor

April 1948
Ernennung zum Oberstudiendirektor

Literatur

Hermann Vietzen, Kurt Leipner (Hrsg.): Chronik der Stadt Stuttgart 1945-1948, Stuttgart 1972, S. 203, 207, 211, 491.

Weik 2003, S. 109.

Kühnel 2009, S. 216.