Dr. Franz Rudolf

Parlament

1933
Landtag der Republik Baden (Zentrumspartei)

Partei vor 1933 Deutsche Zentrumspartei

nach 1945 -
Geburt 26.08.1896, Münster
Ehe Irma geb. Graf (1935)
Beruf Jurist, Syndikus
Kinder 2
Konfession Römisch-katholisch
Verstorben 10.10.1988, Gottmadingen

Verfolgung

August 1944
Rudolf wird im August 1944 im Rahmen der »Aktion Gewitter« durch die Gestapo verhaftet und vorübergehend im Gerichtsgefängnis Singen (Hohentwiel) inhaftiert.

Biografie

Volksschule

Gymnasium

1917
Studium der Volkswirtschaft an den Universitäten Münster und Frankfurt am Main, unterbrochen durch den Kriegsdienst

1917
Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg beim Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 13 in Münster

1920
Kaufmännisches Diplomexamen und Promotion

1920
Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter beim Verband deutscher Eisenwarenhändler in Mainz

1921
Syndikus der Gummiwerke Carl Stoeckicht AG in Offenbach am Main

Dezember 1923
Tätigkeit als Syndikus und Rechtsbeistand bei der Maschinenfabrik Fahr AG (Hersteller landwirtschaftlicher Fahrzeuge) in Gottmadingen, ab 1930 dort als Prokurist tätig

1945
Präsident der Industrie- und Handelskammer Konstanz

Literatur

Groß 1933, S. 144.

Agnes Dietrich (Bearb.): Das geschah in Konstanz 1945-1966. Zwei Jahrzehnte Zeitgeschehen, Konstanz 1966, S. 49.

Weik 2003, S. 301.