Friedrich Honikel

Parlament

1929
Landtag der Republik Baden (Zentrumspartei, Wahlkreis 19 Mannheim-Land-Weinheim)

Partei vor 1933 Deutsche Zentrumspartei

nach 1945 -
Geburt 07.05.1878, Dittwar (Tauberbischofsheim)
Ehe Anna Maria Katharina geb. Doll (1908)
Beruf Bauingenieur
Kinder 1
Konfession Römisch-katholisch
Verstorben 26.05.1964, Heidelberg

Verfolgung

August 1944
Honikel wird im August 1944 im Rahmen der »Aktion Gewitter« durch die Gestapo verhaftet und vorübergehend in »Schutzhaft« genommen.

Biografie

1885
Volksschule

1891
Gymnasium

1898
Studium der Ingenieurwissenschaften an der Technische Hochschule Karlsruhe

1903
Militärdienst in München und parallel Studium der Ingenieurwissenschaften an der technischen Hochschule München

1909
Ingenieurpraktikant in der Bauverwaltung

1910
Regierungsbaurat

1915
Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg

1919
Bauinspektor bei der Wasser- und Straßenbauinspektion Konstanz

1921
Vorstand des Neckarbauamtes in Heidelberg

1925
Vorstand des Kulturbauamtes in Heidelberg

1929
Mitglied des Stadtrats in Heidelberg

ab Februar 1933
Vorstand des Wasser- und Straßenbauamts Heidelberg

Mai 1946
Vorstand des Straßenbauamts Heidelberg

Literatur

Friederike Reutter: Heidelberg 1945-1949. Zur politischen Geschichte einer Stadt in der Nachkriegszeit, Heidelberg 1994, S. 62, 107, 218.

Michael Kissener, Joachim Scholtyseck: Die Führer der Provinz. NS-Biographien aus Baden und Württemberg, Konstanz 1999, S. 678.

Weik 2003, S. 295.

Michael Kitzing: Für den christlichen und sozialen Volksstaat. Die Badische Zentrumspartei in der Weimarer Republik, Düsseldorf 2013, S. 427.