Fritz Esser

Parlament

1968
Landtag Baden-Württemberg (SPD, Wahlkreis Mannheim-Stadt II)

Partei vor 1933 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

nach 1945 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Geburt 12.08.1914, Mannheim
Erste Ehe
Lore geb. Metzeler (1941)
Zweite Ehe
Gertrud geb. Knapp (1951)
Beruf Maschinentechniker
Kinder 2
Konfession Freireligiös
Verstorben 16.02.1978, Mannheim

Verfolgung

30.04.1933
Esser arbeitet als Verrichtungskonstrukteur (Maschinentechniker) bei einer Firma in Mannheim. Zum 30. April 1933 wird er aus politischen Gründen entlassen. Nach seiner Entlassung findet Esser aufgrund seiner politischen Vergangenheit als SPD-Mitglied keine Arbeitsstelle. Er eröffnet deshalb 1934 eine Mietwäscherei in Mannheim.

Biografie

Sohn eines Schlossers

1921
Volksschule in Mannheim

1924
Mitglied der Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde (RAG)

ab 1928
Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Jugend (SAJ)

1929
Maschinentechnische Fachschule und Lehre als Maschinentechniker bei den Fulmina-Werken Carl Hoffmann bei Mannheim

1932
Tätigkeit als Maschinentechniker

1932
Eintritt in die SPD

August 1933
Reichsarbeitsdienst

ab 1934
Betreiber einer Mietwäscherei in Mannheim

1938
Zunächst Militärdienst, dann Kriegsdienst während des Zweiten Weltkriegs

Anfang 1945
US-amerikanische Kriegsgefangenschaft

1945
Erneut Betreiber einer Mietwäscherei in Mannheim

1946
Mitglied der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken

1948
Vorsitzender der Jungsozialisten Württemberg-Baden

1951
Stadtrat in Mannheim

1953
Vorsitzender des Stadtjugendrings Mannheim

1954
Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Mannheim

1964
Vorsitzender des Deutschen Jugendherbergswerks

1975
Erneut Stadtrat in Mannheim

Rezeption

Namenspatron des Fritz-Esser-Hauses in Mannheim (AWO-Pflegeheim)

Literatur

Brach 1984, S. 40.

Weik 2003, S. 43.