Hermann (Friedrich August) Zernicke

Verfolgung
1933
Zernicke wird 1933 in Berlin verhaftet und vorübergehend in »Schutzhaft« genommen.
Biografie
Lehre als Former (Metallarbeiter)
vor 1904
Tätigkeit als Metallarbeiter
1904
Vorsitzender des Gewerkschaftskartells Groß-Lichterfelde (bei Berlin)
1904
Bezirksleiter des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes (DMV) für Berlin und Brandenburg
1907
Teilnehmer des Internationalen Sozialistenkongresses in Stuttgart
1915
Sekretär im Hauptvorstand des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes (DMV) in Stuttgart
November 1918
Vorsitzender des Vollzugsausschusses der württembergischen Arbeiter- und Bauernräte
ab März 1919
Vorsitzender des Landesausschusses der Arbeiterräte Württembergs, als Delegierter Teilnehmer des ersten Rätekongresses in Berlin
1925
Nebenamtlich Geschäftsführer des Bau- und Sparvereins Eintracht eGmbH in Berlin
Literatur
Eberhard Kolb, Klaus Schönhoven (Bearb.): Regionale und lokale Räteorganisationen in Württemberg 1918/19, Düsseldorf 1976, S. 15, 56.
Schröder 1995, S. 815-816.
Mittag 1997, S. 188.
Raberg 2001, S. 1067.
Weik 2003, S. 323.
Marco Swiniartzki: Der Deutsche Metallarbeiter-Verband 1891-1933. Eine Gewerkschaft im Spannungsfeld zwischen Arbeitern, Betrieb und Politik, Köln, Weimar, Wien 2017, S. 304, Anm. 184.