Karl Hettinger

Parlament

1946
Vorläufige Volksvertretung Württemberg-Baden (Vertreter der SPD)

Partei vor 1933 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

nach 1945 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Geburt 12.12.1896, Schwetzingen
Ehe Helena geb. Rolli (1922)
Beruf Schlosser, Verwaltungsangestellter, Kaufmann
Kinder 1
Konfession Konfessionslos
Verstorben 08.03.1967, Mannheim

Verfolgung

1933
Hettinger ist Angestellter der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) in Mannheim. 1933 wird er aus politischen Gründen zum Hausmeister degradiert. 1934 erfolgt seine Entlassung.

Biografie

Sohn eines Bierbrauers

1902
Volksschule

1910
Lehre als Schlosser

1913
Tätigkeit als Schlosser

1918
Eintritt in die SPD

1927
Angestellter der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK)

1930
Stadtverordneter in Mannheim

1934
Nach seiner Entlassung führt Hettinger ein Fleisch- und Wurstwarengeschäft, das er 1929 von seiner Mutter geerbt hat.

ab 1935
Betrieb eines Schrotthandels in Mannheim

1945
Mitbegründer der SPD Mannheim

1945
Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Mannheim-Rheinau

nach 1945
Betrieb einer Großhandlung im Rheinauhafen Mannheim

ab Dezember 1945
Mitglied im Kreisvorstand der SPD

1946
Mitglied des Gemeinderats in Mannheim

1955
Erneut Mitglied des Gemeinderats in Mannheim

Literatur

Rhein-Neckar-Zeitung, Nr. 58, 10. März 1967.

Brach 1984, S. 58.

Konstantin M. Groß: Erinnerung an Karl Hettinger, in: Rheinauer Hefte, 1, 1996, S. 27-28.

Mannheimer Morgen, Nr. 33, 9. Februar 1996.

Weik 2003, S. 66.