Karl Hettinger

Verfolgung
1933
Hettinger ist Angestellter der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) in Mannheim. 1933 wird er aus politischen Gründen zum Hausmeister degradiert. 1934 erfolgt seine Entlassung.
Biografie
Sohn eines Bierbrauers
1902
Volksschule
1910
Lehre als Schlosser
1913
Tätigkeit als Schlosser
1918
Eintritt in die SPD
1927
Angestellter der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK)
1930
Stadtverordneter in Mannheim
1934
Nach seiner Entlassung führt Hettinger ein Fleisch- und Wurstwarengeschäft, das er 1929 von seiner Mutter geerbt hat.
ab 1935
Betrieb eines Schrotthandels in Mannheim
1945
Mitbegründer der SPD Mannheim
1945
Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Mannheim-Rheinau
nach 1945
Betrieb einer Großhandlung im Rheinauhafen Mannheim
ab Dezember 1945
Mitglied im Kreisvorstand der SPD
1946
Mitglied des Gemeinderats in Mannheim
1955
Erneut Mitglied des Gemeinderats in Mannheim
Literatur
Rhein-Neckar-Zeitung, Nr. 58, 10. März 1967.
Brach 1984, S. 58.
Konstantin M. Groß: Erinnerung an Karl Hettinger, in: Rheinauer Hefte, 1, 1996, S. 27-28.
Mannheimer Morgen, Nr. 33, 9. Februar 1996.
Weik 2003, S. 66.