Karl Zapp

fallback-gb-portrait
Parlament

1946
Beratende Landesversammlung Baden (SPD)

Partei vor 1933 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

nach 1945 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Geburt 02.01.1893, Düsseldorf
Ehe Unbekannt
Beruf Drechsler, Gewerkschaftsfunktionär, Kaufmann
Kinder Unbekannt
Konfession Evangelisch
Verstorben 03.04.1955, Lahr (Schwarzwald)

Verfolgung

1933
Zapp wird 1933 dreimal vorübergehend in »Schutzhaft« genommen.

Mai 1933
Zapp ist Geschäftsführer der Freien Gewerkschaft in Herne. Im Zuge der Gleichschaltung der Gewerkschaften durch die NS-Behörden wird er im Mai 1933 aus dieser Stellung entlassen.

August 1944
Zapp wird im August 1944 (vermutlich anlässlich des missglückten Attentats auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944) verhaftet und vorübergehend im Konzentrationslager Dachau in »Schutzhaft« genommen (Häftlingsnummer 93832).

Biografie

Sohn eines Fuhrmanns

1899
Volksschule in Düsseldorf und Ratingen

April 1907
Ausbildung zum Drechsler in der Firma Jagenberg in Düsseldorf

1910
Tätigkeit als Drechsler in verschiedenen Betrieben im Ruhrgebiet

Oktober 1913
Wohnhaft in Bochum

Oktober 1914
Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg

1919
Geschäftsführer der Freien Gewerkschaften in Herne

Oktober 1933
Selbstständiger Kaufmann

Oktober 1942
Übersiedelung aus dem Ruhrgebiet nach Lahr, dort Übernahme eines Fuhrgeschäfts

ab 1945
Leiter der Landesgeschäftsstelle des badischen Ortskrankenkassenverbandes

ab 1945
Leiter des Arbeitsamtes in Lahr, später des Arbeitsamtes in Offenburg

Literatur

Rainer Hudemann: Sozialpolitik im deutschen Südwesten zwischen Tradition und Neuordnung 1945-1953. Sozialversicherung und Kriegsopferversorgung im Rahmen französischer Besatzungspolitik, Mainz 1988, S. 230-231.

Edgar Wolfrum, Peter Fäßler, Reinhard Grohnert: Krisenjahre und Aufbruchszeit. Alltag und Politik im französisch besetzten Baden 1945-1949, München 1996, S. 278.

Weik 2003, S. 162.

Kühnel 2009, S. 54.