Max Denker

Verfolgung
März 1933
Denker ist SPD-Parteisekretär des Bezirks Württemberg-Hohenzollern. Im Zuge der Verfolgung der SPD durch die NS-Behörden wird er im März 1933 fristlos entlassen.
20.03.1933
Denker wird am 20. März 1933 in »Schutzhaft« genommen und in Stuttgart inhaftiert. Am 23. April 1933 wird er aus der Haft entlassen.
Biografie
1909
Lehre als Feinmechaniker
Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Jugend (SAJ)
ab 1917
Zweiter Vorsitzender der SPD in Ulm
1924
Parteisekretär der SPD für den Bezirk Württemberg-Hohenzollern
März 1933
Arbeitslos
Mai 1934
Mechaniker bei der Firma Bosch in Stuttgart, von Oktober 1943 bis Januar 1945 Tätigkeit bei der Tochtergesellschaft Siling-Werke in Langenbielau in Schlesien
1945
Parteisekretär der SPD in Stuttgart, später Bezirks- und Landessekretär
1946
Mitglied des SPD-Parteiausschusses
Sommer 1949
Mitglied des Rundfunkrats des Süddeutschen Rundfunks
Literatur
Stephan Pieroth: Parteien und Presse in Rheinland-Pfalz 1945-1971. Ein Beitrag zur Mediengeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Mainzer SPD-Zeitung »Die Freiheit«, Mainz 1994, S. 320, 323-324.
Weik 2003, S. 30.
Kühnel 2009, S. 9, 19.