Max Denker

Parlament

1946
Vorläufige Volksvertretung Württemberg-Baden (Vertreter der SPD)

1946
Verfassunggebende Landesversammlung Württemberg-Baden (SPD, Landesliste)

Partei vor 1933 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

nach 1945 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Geburt 25.04.1893, Stuttgart
Ehe Emma Pauline geb. Stopper
Beruf Feinmechaniker, Parteisekretär
Kinder 1
Konfession Evangelisch
Verstorben 24.01.1956, Stuttgart

Verfolgung

März 1933
Denker ist SPD-Parteisekretär des Bezirks Württemberg-Hohenzollern. Im Zuge der Verfolgung der SPD durch die NS-Behörden wird er im März 1933 fristlos entlassen.

20.03.1933
Denker wird am 20. März 1933 in »Schutzhaft« genommen und in Stuttgart inhaftiert. Am 23. April 1933 wird er aus der Haft entlassen.

Biografie

1909
Lehre als Feinmechaniker

Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Jugend (SAJ)

ab 1917
Zweiter Vorsitzender der SPD in Ulm

1924
Parteisekretär der SPD für den Bezirk Württemberg-Hohenzollern

März 1933
Arbeitslos

Mai 1934
Mechaniker bei der Firma Bosch in Stuttgart, von Oktober 1943 bis Januar 1945 Tätigkeit bei der Tochtergesellschaft Siling-Werke in Langenbielau in Schlesien

1945
Parteisekretär der SPD in Stuttgart, später Bezirks- und Landessekretär

1946
Mitglied des SPD-Parteiausschusses

Sommer 1949
Mitglied des Rundfunkrats des Süddeutschen Rundfunks

Literatur

Stephan Pieroth: Parteien und Presse in Rheinland-Pfalz 1945-1971. Ein Beitrag zur Mediengeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Mainzer SPD-Zeitung »Die Freiheit«, Mainz 1994, S. 320, 323-324.

Weik 2003, S. 30.

Kühnel 2009, S. 9, 19.