Oskar Trinks

Verfolgung
Anfang 1933
Um einer Verhaftung durch die NS-Behörden zu entgehen, versucht Trinks, sich Anfang 1933 in die Pfalz abzusetzen. Dies misslingt jedoch.
18.03.1933
Trinks wird am 18. März 1933 verhaftet und im Gefängnis in Karlsruhe in »Schutzhaft« genommen. Dort wird er am 15. Mai 1933 aus der Haft entlassen.
06.07.1933
Trinks wird am 6. Juli 1933 verhaftet und erneut im Gefängnis in Karlsruhe in »Schutzhaft« genommen. Dort wird er am 9. August 1933 aus der Haft entlassen.
Biografie
Sohn eines Maurers
1879
Volksschule in Dörnthal und Ullersdorf
Lehre als Tischler, anschließend Wanderschaft unter anderem in Thüringen, Bayern, Württemberg, Baden und Westfalen
1893
Militärdienst beim Infanterie-Regiment Nr. 113
1900
Mitglied des Bürgerausschusses in Durlach
bis 1905
Tischler in Durlach
1905
Lagerhalter im Konsumverein Durlach
Juli 1907
SPD-Landesparteisekretär für Baden
1908
SPD-Bezirksparteisekretär für Mittelbaden in Karlsruhe
1909
Erfolglose Kandidatur für den badischen Landtag
1909
Stadtverordneter in Karlsruhe
1912
Erfolglose Kandidatur für den Reichstag
1913
Erfolglose Kandidatur für den badischen Landtag
1914
Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg in Galizien, den Karpaten, Mazedonien und Frankreich
ab 1926
Mitglied des Kreisrates Karlsruhe
1927
Stadtverordneter in Karlsruhe
ab 1945
Beteiligt am Wiederaufbau der Arbeiterwohlfahrt in Karlsruhe
nach 1945
Beteiligt am Wiederaufbau der Allgemeinen Ortskrankenkasse in Tübingen
ab 1950
Ruhestand
Rezeption
Namenspatron der Oskar-Trinks-Straße in Leimen (Baden)
Literatur
Schumacher 1991, S. 592.
Schröder 1995, S. 774.
Koch 2001, S. 112-119.
Weik 2003, S. 302.