Richard Horter

Parlament

1919
Verfassunggebende Landesversammlung der Republik Baden (SPD, Wahlkreis 3 Karlsruhe)

1921
Landtag der Republik Baden (SPD, Wahlkreis 5 Karlsruhe)

Partei vor 1933 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

nach 1945 -
Geburt 10.04.1868, Rothwasser (Stará ?ervená Voda)
Ehe Emma geb. Käppler (1907)
Beruf Maurer, Gewerkschaftsfunktionär
Kinder 3
Konfession Evangelisch
Verstorben 13.05.1942, Legelshurst (Willstätt)

Verfolgung

1933
Horter wird 1933 vorübergehend in »Schutzhaft« genommen.

Mai 1933
Horter ist Bezirksleiter des Verbands sozialer Baubetriebe in Karlsruhe. Im Mai 1933 wird er im Zuge der Gleichschaltung der Gewerkschaften durch die NS-Behörden entlassen.

nach 1933
Um sich dem Druck der NS-Behörden zu entziehen, zieht Horter mit seiner Familie von Karlsruhe nach Legelshurst bei Kehl.

Biografie

Sohn eines Maurers

1874
Volksschule in Rothwasser

1883
Lehre als Maurer

Wanderschaft als Maurergeselle durch Deutschland, die Schweiz, Frankreich und Österreich

1888
Militärdienst

1890
Eintritt in die SPD

Tätigkeit als Maurer

September 1901
Angestellter Bezirksleiter des Baugewerksbunds, zunächst in Mannheim, ab 1911 in Karlsruhe

1903
Erfolglose Kandidatur für den Reichstag

1907
Erfolglose Kandidatur für den Reichstag

1912
Erfolglose Kandidatur für den Reichstag

November 1918
Vorsitzender des Arbeiterrats in Karlsruhe

Dezember 1918
Delegierter des Reichskongresses der Arbeiter- und Soldatenräte in Berlin

Dezember 1918
Mitglied des Zentralrats der Deutschen Sozialistischen Republik

April 1919
Delegierter des Reichskongresses der Arbeiter- und Soldatenräte in Berlin

1920
Mitglied des Vorläufigen Reichswirtschaftsrats (Arbeitnehmervertretung des Handwerks)

Dezember 1925
Angestellter Bezirksleiter im Verband sozialer Baubetriebe in Karlsruhe

nach 1933
Übersiedelung von Karlsruhe nach Legelshurst bei Kehl

Literatur

Schumacher 1995, S. 72.

Manfred Koch (Hrsg.): Im Mittelpunkt der Mensch. Parlamentsreden Karlsruher SPD-Abgeordneter, Karlsruhe 2001, S. 84-88.

Weik 2003, S. 295.

Manfred Koch: Richard Horter, in: Blick in die Geschichte. Karlsruher Stadthistorische Beiträge, 3, 1998-2003, Karlsruhe 2004, S. 289-290.