Wilhelm (Karl Josef) Büchner

Verfolgung
Juni 1933
Büchner ist Bürgermeister von Mannheim. Im Juni 1933 wird er aus politischen Gründen entlassen. Die rechtliche Grundlage dafür bietet das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums.
23.08.1944
Büchner wird am 23. August 1944 im Rahmen der »Aktion Gewitter« von der Gestapo verhaftet und bis zum 29. August 1944 in Freiburg inhaftiert.
Biografie
Sohn eines Kanzleirats
Volksschule
Gymnasium
Studium an der Hochschule Karlsruhe
1902
Staatsexamen als Bauingenieur
1903
Praktikant im Kulturbauamt Freiburg
1904
Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger
1905
Mitarbeiter im Wasser- und Straßenbauamt Rastatt
1907
Mitarbeiter im Wasser- und Straßenbauamt Überlingen
1909
Hilfsreferent bei der Baudirektion Karlsruhe
1910
Mitarbeiter beim Rheinbauamt Offenburg und beim Kulturbauamt Offenburg
1914
Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, ab 1917 als Hauptmann
1919
Mitarbeiter, später Regierungsbaurat im Wasser- und Straßenbauwesen in Emmendingen
1922
Mitglied des Gemeinderats in Emmendingen und des Kreistags in Freiburg
Januar 1928
Bürgermeister in Mannheim
1934
Ruhestand in Freiburg
Literatur
Friedrich Walter: Schicksal einer deutschen Stadt. Geschichte Mannheims 1907-1945, 2, 1925-1945, Frankfurt am Main 1950, S. 69, 72, 320.
Erich Matthias, Hermann Weber: Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Mannheim, Mannheim 1984, S. 34, 76.
Weik 2003, S. 292.
Tobias Wöhrle: Leo Wohleb. Eine politische Biographie, Karlsruhe, Leinfelden-Echterdingen 2008, S. 189, Anm. 814.