Wilhelm (Karl Josef) Büchner

Parlament

1925
Landtag der Republik Baden (Zentrumspartei, Landesliste)

Partei vor 1933 Deutsche Zentrumspartei

nach 1945 -
Geburt 01.10.1880, Schwetzingen
Ehe Uta geb. Hauser (1910)
Beruf Bauingenieur, Bürgermeister
Kinder 9
Konfession Römisch-katholisch
Verstorben 16.11.1960, Freiburg im Breisgau

Verfolgung

Juni 1933
Büchner ist Bürgermeister von Mannheim. Im Juni 1933 wird er aus politischen Gründen entlassen. Die rechtliche Grundlage dafür bietet das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums.

23.08.1944
Büchner wird am 23. August 1944 im Rahmen der »Aktion Gewitter« von der Gestapo verhaftet und bis zum 29. August 1944 in Freiburg inhaftiert.

Biografie

Sohn eines Kanzleirats

Volksschule

Gymnasium

Studium an der Hochschule Karlsruhe

1902
Staatsexamen als Bauingenieur

1903
Praktikant im Kulturbauamt Freiburg

1904
Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger

1905
Mitarbeiter im Wasser- und Straßenbauamt Rastatt

1907
Mitarbeiter im Wasser- und Straßenbauamt Überlingen

1909
Hilfsreferent bei der Baudirektion Karlsruhe

1910
Mitarbeiter beim Rheinbauamt Offenburg und beim Kulturbauamt Offenburg

1914
Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, ab 1917 als Hauptmann

1919
Mitarbeiter, später Regierungsbaurat im Wasser- und Straßenbauwesen in Emmendingen

1922
Mitglied des Gemeinderats in Emmendingen und des Kreistags in Freiburg

Januar 1928
Bürgermeister in Mannheim

1934
Ruhestand in Freiburg

Literatur

Friedrich Walter: Schicksal einer deutschen Stadt. Geschichte Mannheims 1907-1945, 2, 1925-1945, Frankfurt am Main 1950, S. 69, 72, 320.

Erich Matthias, Hermann Weber: Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Mannheim, Mannheim 1984, S. 34, 76.

Weik 2003, S. 292.

Tobias Wöhrle: Leo Wohleb. Eine politische Biographie, Karlsruhe, Leinfelden-Echterdingen 2008, S. 189, Anm. 814.